marcushasartblog.de

Die meisten deutschen Fotoblogs langweilen mich.

Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Der Umstand, dass ich grad in meiner Heimatstadt bin und die Erinnerung an meine Kindheit. Heute scheint dort die Zeit stehen geblieben zu sein. Vieles von dem was ich aus meiner Kindheit in Erinnerung habe ist nicht mehr vorhanden. Der Innenhof auf dem ich Fahrrad fahren lernte kommt mir heute unglaublich klein vor. Und ein Großteil der, das Bild beherrschenden Plattenbauten, steht nicht mehr. Ich war lange nicht mehr hier und trotz dem heute ehr trostlosen Eindruck habe ich mich doch gern zurück erinnert. Und um ehrlich zu sein mag ich diese grauen Betonfassaden. In ein paar Jahren wird der Stadtteil vermutlich komplett verschwunden sein und dann bleiben mir nur noch die Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit.

Falls dir der Artikel gefallen hat und du auch in Zukunft auf dem Laufenden bleiben möchtest, dann kannst du hier meinen RSS-Feed abonnieren.

Wenn dir die Bilder gefallen haben würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn du die Kommentarfunktion nutzt!

© 2011 Marcus Hasart

7 Kommentare zu “Reise in die Vergangenheit”

  1. Felix sagt:

    Erster!
    Wie so oft!
    Wie so oft gefallen mir auch die Fotos sehr.
    Die blassen Farben bringen das, was du gesagt hast super rüber. Das vorletzte Foto finde ich richtig Klasse.
    Es sind einige Foto, die ich selbst nie so gemacht hätte. Aber irgendwie finde ich sie gut.
    Das Foto von der Rasenkante zum Beispiel. Aber Vermutlich ist es auch der Zusammenhang wodurch das Foto noch mehr gewinnt.
    Wie du schon schreibst ist der Stadtteil vermutlich bald ganz verschwunden. Gut, dass du Fotos gemacht hast und so die Erinnerungen aufrecht erhältst.

    Klasse Fotos!

     /  Daumen hoch 0
  2. Matthias sagt:

    Ich finde die Bilder nichtssagend und würde sie eher in einem Gutachten bei der Zwangsversteigerung einer Plattenbausiedlung sehen. Detailaufnahmen von rostigem Metall und Rissen in einer Betonwand sind nicht unbedingt meine Vorstellung von ausdrucksvoller fotografischer Arbeit. Zerfall und Tristess der DDR-Bauformen werden hier zwar dokumentiert, aber dies weder aufregend noch besonders künstlerisch. Rein dokumentarisch und zu sachlich.
    Mir erzählen diese Bilder keine Geschichte.

     /  Daumen hoch 0
  3. kunstgriff sagt:

    Doch, einige sind wirklich klasse. Besonders das vorletzte und jenes mit den Tauben (#5, wenn ich nicht irre.). Ich lebe im Wendland den kompletten Kontrast, kenne aber aus Hamburg vergleichbare Tristesse. Wahrscheinlich hätte ich auch nicht alle Bilder so gemacht, aber das macht Fotografie m.E. so spannend. Sachlich und ausdrucksstark müssen übrigens keine Gegensätze sein.

     /  Daumen hoch 0
  4. Loriell sagt:

    Eine gute Geschichte macht gute Bilder. Wenn man vorher den Text gelesen hat kann man sich viel besser in die Fotos reinfühlen, man spürt die Verlassenheit und Einsamkeit, durch die Farbgebung wirkt es leicht kühl und still. Ich finde es als Geschichte oder Dokumentation gut gelungen und denke dabei unweigerlich an Zeiten in ähnlichen, mir bekannten Plattenbausiedlungen zurück.

     /  Daumen hoch 0
  5. Markus sagt:

    Wer solche Siedlungen aus seiner Kindheit kennt kann damit vielleicht mehr anfangen. Ich hoffe du hast sie noch etwas lebhafter in Erinnerung. Schade das kein Spielplatz dabei ist ;)

     /  Daumen hoch 0
  6. Marcus sagt:

    @Markus: Der Spieplatz, bzw. einer der Spieplätze, war damals an der schon von Felix erwähnten “Rasenkante”. Heute ist nur noch der Weg, der als Umrandung des Sandkastens, zu erkennen.

     /  Daumen hoch 0
  7. Alex sagt:

    Sehr schöne Serie!
    Und das nicht nur, weil ich auch aus dieser Stadt komme und mir die Trostlosigkeit selbst verbildlichen kann.

    Du hast dir ein Thema gesetzt und dies konsequent durchgezogen. Schöne “triste” Farben. Passt sehr gut zum Thema :)

     /  Daumen hoch 0

Hinterlasse eine Antwort