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Die meisten deutschen Fotoblogs langweilen mich.

Vor knapp zwei Wochen habe ich hier den Artikel mit dem Foto Namens “Illudere” verfasst. Irgendwie passte das Foto dann auch super zur Aktion “Mach mal was VERRÜCKTES”. Wenn man aber zurückschaut, dann ist die Entstehung er unspektakulär und ebenso langweilig. Fange wir also mit der Lichtskizze an:

Exakt die ganze Blitztechnik, die Lichtformer und Abschatter, alles total unwichtig.

Weiter mit den Einstellungen an der Kamera. Im Prinzip logisch, denn das Gesicht der Person sollte scharf sein, der Rest aber  nicht. Daher Blende auf 4.0 und Belichtungszeit auf 1/50sec (wegen der verwendeten Brennweite), ISO-Wert ergibt sich folglich von alleine. Objektiv 50mm von Canon am Vollformat, allerdings sollte das auch mit jeder anderen Kamera und Objektiv machbar sein.

Kommen wir zum wichtigsten Teil! Bevor Ihr jetzt versucht solch ein Bild zu machen müsst ihr noch in den nächsten Baumarkt oder zum Klempner und euch ein Stück Kupferrohr besorgen. Durchmesser etwa so groß, dass euer Objektiv hinein passt, länge 80-100cm.

Womit wir dann auch schon beim nächsten Schritt sind. Die Kamera, besser gesagt das Objektiv, muss entweder auf dem Rand des Rohres aufliegen oder ein klein wenig in diesem versenkt werden. Im einfachsten Fall hält die Person das Kupferrohr auf der einen Seite und schaut durch. Ihr haltet die andere Seite + Kamera und drückt auf den Auslöser. Fertig.

Und natürlich kommt das Bild nicht so aus der Kamera, wie hier auf dem Blog gezeigt. Es musste noch durch den Sumpf der Bildbearbeitung wandern, um dann 15 Ebenen später so auszusehen:

Ich hoffe, dass ich alle Fragen klären konnte.

© 2010 Marcus Hasart

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4 Kommentare zu “Illudere – die Frage der Entstehung”

  1. Neues auf news.marcushasart.de: Illudere – die Frage der Entstehung http://bit.ly/axUj74

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  2. Marcus Hasart sagt:

    Fragen werde ich gerne hier in den Kommentaren beantworten.

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  3. Ich hab mich schon die ganze Zeit gefragt was das das überhaupt für ein Konstrukt ist, mit dem ihr das Bild aufgenommen habt. An ein simples Kupferrohr dachte ich dabei leider nicht. Echt gute idee! Hätte nicht gedacht, dass man da solche Spiegelungen herausbekommt. Die Bearbeitung gefällt mir auch gut. Den Farbstich muss ich auch mal ausprobieren…

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  4. Daniel sagt:

    Immer wieder schön, frische neue Impulse aufzusaugen. Danke Marcus :)

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