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Die meisten deutschen Fotoblogs langweilen mich.

Leica M6 Düsseldorf Medienhafen

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Das Jahr neigt sich dem Ende und da ich mich inzwischen auch in einem Umfeld, das mit KWs rechnet befinde läute ich hiermit die letzten beiden Kalenderwochen des Jahres ein. Betrachtet man den Zeitstrahl Richtung Vergangenheit, so ging das Jahr dann doch wahnsinnig schnell vorbei. Ich hab ziemlich viel gelernt, neue Menschen, neue Orte, neue Kameras, neue Liebe zum Film. Zeitgleich aber auch neue Herausforderungen, neue Erkenntnisse, neue Zweifel und neue Unzufriedenheit. Vielleicht ist auch ein wenig etwas verloren gegangen. Der Traum von der großen weiten Welt und der Freiheit, die man voller Sehnsucht sucht. Man schaut zurück, zurück auf seinen Zettel mit den abgestrichenen Zielen, die man für das Jahr hatte. Man war scheinbar erfolgreich, aber ist nicht zufrieden mit sich selbst. Würde gern mehr machen, aber es steht einem immer wieder die Zeit im Weg. Eine Konstante, die man nicht beeinflussen kann und die mich immer wieder einbremst. Meine Wünsche sind größer als ich selbst, und wenn ich könnte, würde ich mir Zeit schenken. Vielleicht möchte ich auch einfach nur ankommen auf meiner Reise, um zur Ruhe zu kommen. Vielleicht werde ich auch nie ankommen, weil Stillstand nicht das ist, was mich zufriedenstellt. Ein wenig betrübt schaut man auch zurück, weil man sieht, wie schnell das Jahr verging, und wie wenig Zeit man mit der Fotografie verbrachte.
Zum Abschluss ein paar Bilder aus der Leica auf einem T-Max 100 und nächstes Jahr arbeite ich an meiner Zufriedenheit. Ich habe ja ein ganzes Jahr Zeit.

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10 Kommentare zu “Aprilwetter im Dezember”

  1. Marcus sagt:

    Gescannt wurde zum ersten Mal mit Silverfast. Zwischendurch fast verzweifelt aufgrund von Programmabstürzen und seltsamen Erscheinungen beim Scannen. Dann kurz VueScan angetestet und am Ende doch die Bilder aus Silverfast genommen.

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  2. Chris sagt:

    Werde zwar mit der Überschrift nicht warm sind aber echt tolle minimalistische Fotos geworden.

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  3. Felix sagt:

    Toller Text. Und das erste Foto ist absolut großartig.

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  4. Johannes sagt:

    Was der Meyer sagt.

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  5. Marc vm sagt:

    Das erste mag ich sehr. Das ist klasse.
    Ruhe findet man irgendwann, keine Sorge :)

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  6. Sebastian sagt:

    Also ich mag ja besonders das Zweite.

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  7. zimtsternin sagt:

    Mag den Text sehr. Und das erste und vorletzte Bild auch besonders.

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  8. Loriell sagt:

    Mir gefällt besonders der Text, diese innere Hin-und-Her-Gerissenheit, die Achterbahn, das Auf und Ab. Für die letzten zwei Wochen des Jahres wünsche ich dir etwas Ruhe, Besinnlichkeit und vor allem Zeit, vielleicht kannst du mit dieser Mischung etwas zu deiner Zufriedenheit beitragen.
    Zu den Fotos: Nr. 1 ist auch mein Favorit.

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  9. Steven sagt:

    Was meinst du wie schnell die Zeit, also das nächste Jahr, wieder rum ist. Dann schreibst du wohlmöglich wieder ähnliches. Dennoch hast du recht, teilweise könnte ein Tag mehr als nur 24 Stunden haben. Wiederum gibt es dann auch wieder Tage, an denen 24 Stunden fast nie zu enden scheinen. Ich glaube das Gefühl, wenig Zeit zu haben, ist abhängig von folgenden Faktoren: VORHABEN (AUFWAND) / GROB- MITTEL- FEINZIELE / UNZUFRIEDENHEIT / STRESS / SCHLECHTES WETTER – etc… . Zumindest bin ich bei schlechtem Wetter etwas träger und habe das Gefühl weniger Zeit zu haben. Irre aber wahr ;) . Toller Text Marcus!

    Ich mag das 1. und das 3. Bild!

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  10. Matze sagt:

    Das erste Bild ist auch mein Favorit.
    Ich war heute zufälligerweise auch dort und bin jetzt erst auf diesen Blogbeitrag von Dir gestossen.
    http://www.matze-man.de/2012/01/08/clean-grey-lines/

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